Hintergrund

Buch-Veröffentlichung: „Die Große Transformation““

Was kann und muss die Gesellschaft tun, um gegen den Klimawandel vorzugehen?

Antworten auf diese Frage finden sich in dem neuen Buch „Die Große Transformation – Eine Einführung in die Kunst Gesellschaftlichen Wandels“, von Prof. Uwe Schneidewind des Wuppertal Instituts, das seit dem 22. August erhältlich ist. Zu dem Buch haben zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beigetragen, darunter auch Klaus Wiesen.

Im Buch wird für konkrete Handlungsbereiche wie Mobilität, Stadtentwicklung, Ernährung oder Ressourcennutzung dargestellt, was sich für eine nachhaltigere Welt verändern muss.

Auch wer zu einem gesellschaftlichen Wandel beitragen sollte und in welcher Form, wird klargemacht. Dabei spielen Politik  Unternehmen und nicht zuletzt die Zivilgesellschaft gleichermaßen eine tragende Rolle.

Dadurch, dass in unzähligen Gesellschaftsbereichen und durch verschiedenste Akteure Veränderungen hervorgerufen werden können und müssen, sprechen die Autoren von einer „Großen Transformation“, einem „großen Umbau von Technik, Ökonomie und Gesellschaft, um mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts umzugehen“.

Das Buch ist im S. Fischer Verlag erschienen und ab sofort erhältlich.

Fünf Jahre nach Rana Plaza: #whomademyclothes

 

Heute vor fünf Jahren, am 24. April 2013, ereignete sich in Bangladesch der schlimmste Fabrikunfall des Landes: 1135 Menschen kamen beim Einsturz der Rana Plaza Textilfabrik ums Leben, 2438 wurden teils schwer verletzt. Die meisten Opfer arbeiteten unter widrigen Bedingungen für undurchsichtige Textilfirmen. Über die Arbeitsverhältnisse, Auftraggeber und Lieferstrukturen war nahezu nichts bekannt.

Die Katastrophe und das Unwissen über die am Produktionsort vorherrschenden Verhältnisse waren ein Weckruf für Unternehmen, Konsumenten und Politik. Modemarken und Labels legen inzwischen zunehmend Wert auf faire und transparente Arbeitsbedingungen und veröffentlichen Informationen über ihre Produktionsstätten und Zulieferer.

Fashion-Brands legen bei Transparenz zu

Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl an Marken, die Informationen über ihre Lieferkette veröffentlichten, laut der Initiative „Fashion Revolution“ von 12,5% auf 32%.

Damit diese Zahl weiter ansteigt, werden zum fünftem Jahrestag des Rana Plaza-Unglücks Konsumenten unter dem Hashtag #whomademyclothes dazu aufgerufen, ihre Stimme für eine faire, sichere und vor allem transparente Textilindustrie zu erheben.

Unser Ziel: Die vollständig transparente Lieferkette

Das Ziel von sustainabill sind vollständig transparente Lieferketten. Mit unser sustainabill Cloud-Lösung helfen wir Unternehmen, dieses Ziel zu erreichen. Die sustainabill Cloud ermöglicht es Unternehmen, Lieferanten ähnlich eines sozialen Netzwerks einzuladen und die Lieferkette bis zur Quelle abzubilden. Lieferanten, Sublieferanten, Materialien und Rohstoffe und die damit verbundenen Nachhaltigkeitsrisiken werden auf diese Weise sichtbar.

Supply chain transparency as a win-win

In a world where increasing economic competition and profiteering has led to exploitation of labour and environmental deficiencies, consumers are demanding more information about the products they consume, ahead their origin and relations of production. Public pressure is growing and companies are seeking to become more transparent. At first sight this might seem like a virtually mandatory task of great cost and effort, but in fact the right approach and technology will enable companies to easily overcome this hurdle.

Supply Chain Mapping promises added value

Effective supply chain mapping and management has great impact on a company’s prosperity and leads to higher brand reputation, better understanding of own production and supply processes, increased productivity and therefore greater revenues. A study based on the transparency project of the Swedish company Nudie Jeans has shown that greater visibility evidently drives consumer loyalty, helps to meet government regulations and leads to increased willingness of customers to buy. The challenge is, however, to provide greater levels of clarity while facing increasingly global and complex supply chains.

This is where the sustainabill platform comes into play, which has been developed from scratch to map  supply chains to the source and gain insights. It allows to discover all materials a product is made of and where they come from. Companies have the opportunity to connect and communicate with their suppliers enabling them to increase supply chain transparency and access sustainability information. The software further allows to analyse all direct or indirect suppliers and enables deep insights into the sustainability of the entire supply chain.

(References: Egels-Zandén & Hansson 2015; www.foodengineering.com, April 2018)