Lieferkettengesetz

WELCHE ANFORDERUNG STELLT DAS LIEFERKETTENGESETZ? WIE KÖNNEN SIE DEN PFLICHTEN NACHKOMMEN?

Das neue Lieferkettengesetz schreibt gesetzliche Regelungen für die Sorgfaltspflicht entlang der gesamten Lieferkette vor. Die Bundesregierung will das Gesetz in der laufenden Legislaturperiode verabschieden. Es soll Unternehmen verpflichten, Risiken in der Lieferkette zu minimieren, in Bezug auf:

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Umweltschädigende Produktionsverfahren

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Verstöße gegen Menschenrechte

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Korruption

WER IST BETROFFEN?​

Unternehmen mit
> 500 Beschäftigten

Das Gesetz sieht vor, dass deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten die Produktionsbedingungen bei Ihren Zulieferern kontrollieren müssen. Kleine und mittlere Unternehmen mit besonders hohen Risiken in ihren Lieferketten sollen ebenfalls unter das Gesetz fallen. Insgesamt sind das in Deutschland über 6.000 Unternehmen. 

Die betroffenen Unternehmen werden wiederum von ihren Lieferanten Nachweise verlangen, dass die Sorgfaltspflicht eingehalten wird. In vielen Fällen sind dies nicht nur direkte Lieferanten,  sondern in der tieferen Lieferkette. Denn in Branchen wie Textil oder Automobil liegen die hohen Risiken in der tieferen Lieferkette. Dadurch werden auch Lieferanten, die nicht direkt an Retailer oder OEMs liefern, Anfragen zur Sorgfaltspflicht erreichen. Indirekt betroffen sind also weitaus mehr Unternehmen – über die Landesgrenzen hinaus.

Was sind die konkreten Anforderungen?

Unternehmen, die unter das Gesetz fallen, müssen die UN-Leitprinzipien einhalten. Dies heißt im Detail:

Alle Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen, die sich potenziell oder tatsächlich negativ auf international anerkannte Menschenrechte auswirken müssen ermittelt werden. Relevante Risikofelder sind unter anderem: Zwangs- und Kinderarbeit, Arbeitsschutz sowie Schädigung der Gesundheit.

Verfahren zur Ermittlung und Bewertung von möglichen Auswirkungen auf Menschenrechte, auch entlang der gesamten Lieferkette, müssen implementiert werden.

Geeignete Maßnahmen um Risiken vorzubeugen, zu minimieren oder zu beheben müssen ergriffen werden.

Maßnahmen müssen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

Ein internes oder eine Beteiligung an einem externen Beschwerdeverfahren zur Identifizierung von Menschenrechtsverletzung ist verpflichtend.

Über alle Schritte müssen Unternehmen jährlich und öffentlich berichten, um die Auswirkungen ihres Handelns auf die Menschenrechte transparent darzustellen.

So erfüllen Sie die Anforderungen mit sustainabill

Das Lieferkettengesetz stellt Unternehmen vor eine große Herausforderung: Denn über zwei Drittel der Unternehmen kennen nur ihre direkten Lieferanten, haben aber keine Transparenz in der vorgelagerten Lieferkette. Somit ist auch kein effektives Risikomanagement entlang der Lieferkette möglich.

Mithilfe der sustainabill Cloud-Plattform können alle Akteure der Lieferkette zusammenarbeiten. Risiken können für Produkte, Materialien und Standorte an jeder Stelle der Lieferkette ermittelt werden. Lieferanten können Nachweise mit ihren Kunden teilen und wiederum von ihren Lieferanten anfordern. Unternehmen zielgerichtet:

Darüber hinaus lassen sich auch weitere umfangreiche Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllen, wie das Monitoren von CO2-Zielen für die Lieferkette.

Benötigen Sie weitere Informationen? Wir freuen uns auf ein Gespräch!​